Gesundheits-/ Krankenpflege/ Kinderkrankenpflege

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Berufsbild

Berufsbild

img_0160.jpgJeder Mensch ist ein Individuum mit einzigartigen Bedürfnissen, Werten und Normen.
Im Selbstverständnis unserer Einrichtung erkennen wir den Menschen als untrennbare Einheit von Körper, Seele und Geist. Die Würde und der Wert eines jeden Menschen gelten uns als unantastbar. Gesundheits- und Kranken- beziehungsweise Kinderkrankenpfleger arbeiten mit Menschen. Sie unterstützen sie bei der Erhaltung, Anpassung oder Wiederherstellung der physischen, psychischen und sozialen Funktionen und Aktivitäten ihres Lebens.

Bei der Ausübung ihres Berufes berücksichtigen Gesundheits- und Kranken- beziehungsweise Kinderkrankenpfleger die Erkenntnisse der Pflegewissenschaft und anderer Bezugswissenschaften. Im Rahmen von Pflegeforschung und -wissenschaft sind sie beteiligt an der Weiterentwicklung und Verbesserung von Pflegetechniken und dem Gewinnen neuer Erkenntnisse.

Aufgaben

Pflege ist ein eigenständiger Bereich im Gesundheitswesen. In der Zusammenarbeit im therapeutischen Team nimmt sie ihre spezifischen pflegerelevanten Aufgaben wahr.

Gesundheits- und Kranken- beziehungsweise Kinderkrankenpflege umfasst die Begleitung, Betreuung, Beratung und Versorgung von behinderten, kranken und hilfebedürftigen Menschen aller Altersgruppen - vom Früh- und Neugeborenen bis zum alten Menschen - unter Einbeziehung ihrer sozialen Bezugspersonen.

Pflegende nehmen neben den krankheitsbedingten akuten und chronischen Pflegeanlässen auch entwicklungsbedingte, präventive, rehabilitative und gesundheitserzieherische Pflegeanlässe wahr. Sie richten ihr Handeln auf eine Förderung von Gesundheit und Selbständigkeit sowie auf die Unterstützung bei der Verbesserung der Lebensqualität des Menschen und seiner sozialen Bezugspersonen aus.

Dabei unterstützen die Pflegenden den Menschen unter Berücksichtigung seines subjektiven Krankheitserlebens bei seiner Krankheits- und Krisenbewältigung in Abhängigkeit von seiner geistigen, emotionalen und sozialen Entwicklung.
Die Richtung pflegerischen Handelns, das aus Information, Beratung, Schulung, Unterstützung oder Kompensation bestehen kann, wird im Rahmen des Pflegeprozesses in einem gemeinsamen Beratungsgespräch zwischen Patient, Angehörigen und Pflegenden verständigungsorientiert geklärt.

Pflegende sind in unterschiedlichen beruflichen Handlungsfeldern (stationär, teilstationär und ambulant) tätig. Ihr Pflegehandeln wird dabei von institutionellen Rahmenbedingungen beeinflusst. Pflegende müssen sich mit gegebenen Systemgrenzen dieser Handlungsfelder auseinandersetzen, sie erkennen und - wenn möglich - verändern.